Oury Jalloh Dessau: Neue Obduktion nach Tod in Polizeizelle

Oury Jalloh Dessau: Neue Obduktion nach Tod in Polizeizelle
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-Dessau Pressemitteilung von 29.03. ÜBERFÜHRUNG VORÜBERGEHEND GESTOPPT. / REPATRIATION OF OURY JALLOH TEMPORARILY STOPPED.
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Neue Obduktion nach Tod in Polizeizelle

Angehörige des in einer Dessauer Polizeizelle gestorbenen Asylbewerbers Oury Jalloh haben eine neue Obduktion durchgesetzt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Dessau mit. Die Kosten für die Untersuchung übernimmt die Initiative, die zum Gedenken an den Toten ins Leben gerufen wurde.

Der 21-Jährige aus Sierra Leone war am 7. Januar während eines Brandes an einem Hitzeschock gestorben. Obwohl er gefesselt war, soll er die Matratze in seiner Zelle angezündet haben. Freunde des Toten vertrauen den Ermittlungen und dem Ergebnis einer ersten Obduktion jedoch nicht. Die neue Begutachtung soll klären, ob der Asylbewerber zusammengeschlagen wurde und der Brand dies vertuschen sollte.

Ermittlungen gegen Polizisten
Im Zusammenhang mit Jalloh's Tod wird gegen zwei Polizisten wegen Körperverletzung mit Todesfolge beziehungsweise fahrlässiger Tötung ermittelt. Geprüft wird unter anderem, ob sie den Rauchmelder der Zelle ignoriert haben. Der Tote war wegen Belästigungsdelikten und Widerstand gegen Polizeibeamte in Gewahrsam.
zuletzt aktualisiert: 29. März 2005 | 17:33

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GESTOPPT. / REPATRIATION OF OURY JALLOH TEMPORARILY STOPPED.