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Demonstration für ein besseres gemeinsames Leben und gegen Rassismus in Sachsen

Start am Montag, 9.3., 17 Uhr Bahnhof Mitte +++ Zwischenkundgebung auf dem Theaterplatz +++ Abschlusskundgebung Albertplatz

Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen rufen infolge der gescheiterten Gespräche im Integrationsministerium zu einer Demonstration am Montag, 9.3. ab 17 Uhr vom Bahnhof Mitte zum Theaterplatz auf, in der sie sich entschieden gegen die Stimmungsmache von Pegida und die daraus resultierenden Übergriffe im Freistaat wenden.

Am Montag den 1. März versuchten 300 Pegida- Anhänger_innen das Refugee Camp auf dem Theaterplatz anzugreifen. Am Freitag den 6. März nahmen
dann etwa 1500 Rassist_innen und Neonazis an der FRIGIDA- Demonstration in Freital teil, im Laufe derer Mitglieder der Demonstration versuchten, gewaltsam Polizeiabsperrungen zu durchbrechen und eine neue Asylsuchendenunterkunft anzugreifen. Zudem startete die BILD- Zeitung eine Kampagne, um die Organisator_innen des Camps durch die Veröffentlichung von persönlichen Daten unter Druck zu setzen.

„All die Ereignisse führen dazu, dass Geflüchtete in Sachsen immer mehr in Gefahr sind, Übergriffe werden immer mehr zur Realität“, erklärt Ajdar, einer der Organisator_innen. Infolge der Veröffentlichung von persönlichen Daten von Teilnehmer_innen des Protestcamps kam es bereits zu rassistischen Anfeindungen auf der Straße und Todesdrohungen in sozialen Netzwerken.

Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihre Stimme gegen Rassismus und gesellschaftliche Diskriminierung erheben mit Gewalt bedroht werden.
PEGIDA liefert den Nährboden für ein solches Klima, dem wollen die Initiator_innen Einhaltgebieten.

Die Geflüchteten und ihre Unterstützer_innen rufen alle, die Rassismus und Aggressionen von rechts nicht tolerieren wollen auf, mit ihnen auf die Straße zu gehen.

Initiative Remembering Khaled
contact@remembering-khaled.org

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