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Dt und English) Aufruf! // Call to Close the Refugee Largers! CARAVAN TOUR 2007 *21 - 22. 05* in Thüringen

Aufruf für die KARAWANE-TOUR vom 19.Mai bis zum 4. Juni 2007

wir sind hier, weil ihr unsere länder zerstört
solidarität gegen abschiebung
für eine welt ohne ausbeutung, unterdrückung und kriege

Deutsch: pdf: http://thecaravan.org/files/caravan/Aufruf_Tour_07_de.pdf
English: pdf: http://thecaravan.org/files/caravan/Call_Tour_07_en.pdf

The Central Call of the Caravan tour 2007:
we are here, because you destroy our countries
solidarity against deportation
for a world without exploitation, oppression and war
English:
pdf: call for the CARAVAN tour from mai 19 to june 4, 2007
http://thecaravan.org/files/caravan/Call_Tour_07_en.pdf
http://thecaravan.org

Die Karawane Kommt! 21- 22. 05 in Jena und Freienbessingen Flüchtlingslager – Thueringen

English & Deutsch;
Programme: http://thevoiceforum.org/node/494

Neun Jahre nach der ersten Karawane für die Rechte der Flüchtlinge rufen wir nun zum dritten Mal auf, zusammen und in Solidarität gegen das deutsche System der Ausgrenzung, Unterdrückung und Abschiebung aufzustehen. Die Karawane-Tour 2007 findet unmittelbar vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm statt.

Als die meisten von uns – MigrantInnen und Flüchtlinge – unsere zerstörten Heimatländer verlassen haben, taten wir dies nicht als freie Menschen. Wir waren gezwungen zu fliehen. Gezwungen durch die unmenschlichen Lebensbedingungen, denen wir dort unterworfen wurden.
Diese Bedingungen manifestieren sich in unterschiedlicher Weise: In Hunger, Krieg, Armut, Diktaturen und in vielen anderen Formen. Sie alle wurzeln in einem System der Ausbeutung, Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Diese Entmenschlichung kennzeichnet die Weltordnung, die der Imperialismus der G8, ihrer mächtigen Kapitalfraktionen und Regierungen, uns aufzwingt.

Abschiebung dient den Interessen des Kapitals und des Imperialismus. Abschiebung ist eine Missachtung der Menschenrechte. Sie ist ein sadistisches Unterdrückungsverhältnis zwischen Mächtigen und Verfolgten. Sie ist die Ursache der Maschinerie des Lagersystems, mit all ihrer seelischen Misshandlung, des sexuellen Missbrauchs, der Ausbeutung, der Trennung von Familien und vielen anderen Formen der Entrechtung.

Stopp der Kriminalisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen
Schluss mit den Polizeikontrollen, der Polizeibrutalität und der Straflosigkeit

Wir werden kriminalisiert, wenn wir unsere Grundrechte einfordern. Wir werden kriminalisiert, wenn wir die Verbrecher benennen. Die Sondergesetze sind die Grundlage, die der Polizei ihre Kontrollen und ihre Brutalität erlauben. Polizeikontrollen all jener, die nicht typisch „deutsch“ aussehen, versetzen die Flüchtlinge in den Bereich des Kriminellen. Sie dienen der Verstärkung des Rassismus in der Gesellschaft. Sie erlauben der Polizei Gewaltanwendung, und sie verletzen die Menschenwürde. Die Verantwortlichen bleiben frei von Anklagen und Strafen. Wir fordern unsere Grundrechte und ein Ende der Straflosigkeit von Polizeiverbrechen.
Schließung aller Lager, Flüchtlingslager, Ausreisezentren, Abschiebegefängnisse
In Deutschland gibt es verschiedene Typen von Lagern, um die Menschen unter Kontrolle zu halten und ihren Willen zu brechen. Das Lagersystem ist ein komplexes System der rassistischen Absonderung und der gesellschaftlichen Ausgrenzung, das darauf abzielt, die Flüchtlinge zum Verlassen des Landes zu zwingen. Es besteht, um uns klar zu machen, dass wir nicht willkommen sind. Alle Heime, Aufnahmezentren, Abschiebegefängnisse, Ausreisezentren bestehen, um uns von der Gesellschaft zu separieren. Es soll Beziehungen von Mensch zu Mensch verhindern. Das Lagersystem ist ein altes System, das in den Kolonien, im deutschen NAZI-Terror, im japanischen Faschismus und anderen Ländern, wo faschistische Ideologien zur Praxis kamen, benutzt wurde. Gegenwärtig dehnen die Europäische Union und Deutschland als eine ihrer Kernmächte das Lagersystem auf außerhalb der Europäischen Union aus, wie nach Nordafrika oder Osteuropa, wie die Ukraine. Die Expansion zielt darauf ab, jene, die vor dem Elend fliehen, von Europa fern zu halten. Der Reichtum, der von anderen Kontinenten gestohlen und nach Europa gebracht wurde, wird zwischen den Herrschenden Europas aufgeteilt. Ein kleiner Teil davon wird den Massen hier gegeben, um sie ruhig zu halten. In Erwägung dessen haben wir beschlossen, gegen das Lagersystem und jede Form der Apartheid zu kämpfen.

Freiheit zu wählen, wo wir bleiben und leben wollen

Deportation ist heute ein Bestandteil des Prozesses internationaler Migrationkontrolle. Während es keine Begrenzungen gibt für den Fluss des Kapitals, werden Hindernisse errichtet, um Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken und sie in festgelegte Gebiete zu sperren. Wir fordern unser Recht, uns global frei zu bewegen und das Recht, dort zu bleiben, wo immer wir beschließen zu leben. Der Kampf für den Zugang zu allen weltweiten Errungenschaften der Menschheit: Wissen, Technologie, Naturressourcen, ist der einzige Weg um weltweite Demokratie zu erlangen.

Keine Deportationen
Deportationen sind eine der Methoden des Imperialismus und Kapitalismus, um Grenzen, Klassen, Geschlechterdiskriminierung, Rassen und Kasten aufrecht zu erhalten. Seit seinen frühesten Anfängen war der Kapitalismus immer ein internationales System. Und er war immer ein hierarchisches System mit vielen Abstufungen der Über- und Unterordnung. Auf jeder Ebene und in allen Abstufungen bringt er Ausbeuter zum Kampf gegen Ausgebeutete und rivalisierende Ausbeuter zum Kampf gegeneinander. Ganz unten in diesem System sind jene, denen alles geraubt wurde, und das sind im heutigen Westeuropa diejenigen, die ihrer Grundrechte beraubt wurden und die, die deportiert werden. Die Praxis der Deportationen ist ein Ausdruck für die Rückständigkeit und Degeneriertheit der Gesellschaft. Der Kampf gegen die Deportationen ist ein Kampf für gesellschaftlichen Fortschritt auf allen Ebenen.

Solidarität und Einheit sind unser Ziel

Deportationen wurden immer benutzt, um Menschen verschiedener ethnischer Gruppen, Religionen, Hautfarben, Sprachen und Geschlechter zu spalten. Die heutigen Deportationen aus Deutschland zielen auf Menschen anderer Herkunft und Gruppierungen. Dadurch wird die Solidarität zwischen Flüchtlingen und MigrantInnen sowie Deutschen und Flüchtlingen unterminiert. In Erwägung dessen haben wir beschlossen, uns selber zu organisieren und die Barrieren zu überwinden. Solidarität und Einheit zwischen uns sind der einzige Weg, den Angriffen des Staates und der Deportationsmaschinerie zu widerstehen. Wir, die Unterdrückten und Ausgebeuteten, beschließen, uns zu solidarisieren und zu vereinen, um gegen jede Herrschaft zu kämpfen, die der Menschheit aufgezwungen wird.

Stopp aller Deportationen - ist unsere erste und übergeordnete Forderung, die mit allen folgenden Punkten in Verbindung steht.

Abschaffung des „Status“ der Illegalität
Unbegrenztes freies Bleiberecht und Zugang zu Bildung und Arbeit
Freiheit zu wählen, wo wir bleiben und leben wollen
Stopp der erzwungenen Migration und dem Geschäft mit unserem Leben
Kampf gegen die Plünderung durch den Staat und seine Bürokratie
Stopp der Kriminalisierung von Flüchtlingen und MigrantInnen
Schluss mit den Polizeikontrollen, der Polizeibrutalität und der Straflosigkeit
Schließung aller Lager, Flüchtlingslager, Ausreisezentren, Abschiebegefängnisse
Abschaffung aller Sondergesetze
Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes, des Gutscheinsystems und der eingeschränkten Gesundheits- und Sozialversorgung
Stopp dem Staatsterror
Abschaffung der Anti-Terror- und Sicherheitsgesetze
Stopp sexualisierter Gewalt und Ausbeutung
Stopp der Zerstörung unserer Familien
Keine erzwungene Integration
Gegen die „weißen“ Geschichtslügen
Stopp der ökonomischen Intervention / AGGRESSION
Schluss mit Krieg und Besatzung
Stopp dem Waffenhandel und der Militärhilfe
Keine Deportationen

In Solidarität und Einigkeit für alle genannten Forderungen zu kämpfen,
für die Menschenwürde, für unsere Grundrechte und alle Rechte, derer wir beraubt wurden.
Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, die migrantischen Selbstorganisationen The VOICE Refugee Forum, die sozialistische Partei Irans SPI, die Föderation der ArbeitsmigrantInnen aus der Türkei in Deutschland AGIF und andere haben gezeigt, dass Menschen aus verschiedenen Kontinenten und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen gemeinsam und in Einigkeit kämpfen können.

Von Manila nach Diyarbakir, von Lomé nach Teheran, von Palästina nach Bremen oder von Colombo nach Berlin: wir haben es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, unsere Kämpfe zu vereinigen. Nur mit einer internationalen gemeinsamen Bewegung werden sich unsere Forderungen nach Bewegungsfreiheit, nach Bleiberecht und, vor allem, nach Menschenwürde erfüllen.

Mit dieser Tour wollen wir uns die Freiheit nehmen, die wir wollen und dabei die inneren Grenzen, die uns die deutsche Regierung mit ihrer so genannten "Residenzpflicht" (siehe The VOICE Refugee Forum) aufzwängt, überwinden.

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen lädt alle ein, an der Karawane-Tour 2007 teilzunehmen. Wir werden vom 19. mai bis zum 4. Juni zwei Wochen durch Deutschland reisen. Die Tour wird in Neuburg bei München beginnen und in Rostock in der nähe des G8-Gipfelortes Heiligendamm enden. Auf diese Weise wollen wir den Zusammenhang zwischen der Zerstörung der Herkunftsländer der Flüchtlinge und der Politik der G8-Staaten sichtbar machen. Bei allen unseren Aktionen werden wir daher Bezüge zu den Herkunftsländern herstellen. Außerdem wollen wir die Öffentlichkeit auf die menschenfeindliche Lager- und Abschiebepolitik Deutschlands und der Europäischen Union aufmerksam machen. Die Tour wird gemeinsam von Flüchtlings- und MigrantInnenselbstorganisationen mit dem No-Lager-Netzwerk und anderen antirassistischen Gruppen organisiert.
* *
Kundgebung, Konferenz, Ausstellung und Musik
Die KARAWANE 2007 TOUR – In Solidarität gegen Abschiebung
Auch in Thüringen verlangen wir die Schließung aller Flüchtlingslager - allen voran das Lager in Freienbessingen!
In Solidarität gegen Abschiebung – für einen Abschiebestopp!
Wir verurteilen die gewaltsame Isolation und Ausgrenzung von Flüchtlingen mit dem Ziel der Abschiebung!
Lasst uns weiter mit allen möglichen Mitteln gegen Abschiebungen protestieren, kämpfen und Kampagnen führen!
Wir verlangen die Schließung aller Flüchtlingslager und Abschiebegefängnisse, einen Abschiebestopp und ein volles Aufenthaltsrecht für alle!

Spenden: Bitte spendet an: Foerderverein The Voice e. V., Göttingen,
KtoNR: 127 829, BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 000 1278 29;
BIC: NOLADE21GOE, Bankinstitut: Sparkasse Göttingen. Stichwort: Karawanetou

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Programm der KARWANE TOUR 2007 in Thüringen:
*21 - 22. 05* in Jena and Freienbessingen Flüchtlingslager:

Samstag, 19. Mai bis 1. Juni 2007 in Jena
Ausstellungen von Fotografien und Gemälden von AktivistInnen aus Thüringen und Berlin

Juliane Wedell: Here I am! A Call from Outside Europe - Beyond the Spanish border in Morocco (Ausstellung – Fotoprojekt, siehe auch: http://thevoiceforum.org/node/443)
Marco del Pra’: Oury Jalloh protest Campaign (Fotos)
Afrikanische Kunst und Symbole - Werke des Togoischen Malers Attikpasso Lawson aus Erfurt

Offizielle Eröffnung durch Osaren Igbinoba: Samstag, 19.05. 2007, 19.00Uhr
Ort: Umweltbibliothek im Grünen Haus, Schillergässchen 5, 07745 Jena

Montag, 21.05. 2007
18.00Uhr: Empfang der Karawane im Schillergässchen 5 in Jena
20.00 Uhr: Konferenz: "Kein Kompromiss mit Abschiebungen! Rassismus tötet!"
Podiumsdiskussion mit AktivistInnen der Karawane über Massenabschiebungen und die Bleiberechtspropaganda der deutschen Innenministerkonferenz (IMK)
Veranstaltungsort: Friedrich-Schiller-Universität. Ernst-Abbe-Platz/Carl-Zeiss-Str. 3

21.00Uhr: Kulturnacht – Musik von Live-Bands und DJs
Ort: CALEIDOSPHERES Jena - Westbahnhof Gleis2/Ladestrasse 3

Dienstag, 22. 05. 2007
9:00Uhr - 11.00Uhr: Fortsetzung der Diskussion im Schillergässchen 5, Jena
12.00Uhr: Kundgebung am Holzmarkt in Jena
15.00Uhr: Abfahrt von Jena nach Freienbessingen – Sonderhausen
16.00Uhr: Freienbessingen – Kundgebung mit Speaker’s Corner und Live-Konzert

Kontakt: The VOICE Refugee Forum Jena
Schillergässchen 5, 07745 Jena,
Tel.: ++49 (0) 3641 - 6652 14; Tel. Mobil/Handy: + + 49 (0) 176 24568988;
Fax: ++49 (0) 3641 - 420 270
Information @ http://thevoiceforum.org

http://thecaravan.org

English

The CARAVAN TOUR 2007 *21 - 22. 05* in Jena and Freienbessingen Refugee Lager Camp – Thueringen http://thevoiceforum.org

Call for the CARAVAN tour from mai 19 to june 4, 2007

we are here, because you destroy our countries
solidarity against deportation
for a world without exploitation, oppression and war

Call for the CARAVAN Tour http://thecaravan.org
CARAVAN 2007 TOUR - In Solidarity against Deportation
*21 - 22. 05* in Jena and Freienbessingen – Thueringen:
More info: http://thevoiceforum.org

Nine years after the first caravan tour we call everyone for the third time to unite, stand up in solidarity with us against the system of exclusion, oppression and deportation in Germany. This time the Caravan tour takes place shortly before the meeting of the G8 - WAR leaders in Heiligendamm -Germany with France, UK, USA, Russia, Canada, Italy and Japan.

When most of us: migrants; including refugees and migrants left our destroyed countries, we did not leave as free women and men. We were forced to leave by the unbearable and inhuman conditions that have been imposed on us there. Some people have acknowledged these conditions in various forms as hunger, wars, poverty, dictatorship and so on which has its root in the systems of exploitation, injustice and perpetual subjugation and eternal dehumanisation that have become the hallmarks of the world order that the imperialists G8 (the leading capital monopolists backed up by their states or governments) are imposing on us.

We are justified to say that the precursors of deportation are imperialism and capitalism. Deportation is an abuse of human right, an injustice perpetrated by the sadistic exploiters against the exploited who are hunted and slammed into the ”Lager system” to face the deportation machinery with its weapons of manipulation, mind-bending, sexual abuses, exploitation, family separations and what have you.

Stop the criminalization of refugees and migrants
Stop the police controls, police brutality and the impunity

Refugees and migrants are criminalized when they demand their basic rights. They are criminalized when they name the criminals. The special laws are the basis that allow police controls and brutality. Police controls of those who do not look typical “German” pushes the refugees into a criminal space. It allows the society to strengthen racism in the society. It allows the police assault and it is offending human dignity. The responsible persons are free of any charges and penalties. We demand our basic rights and an end to impunity of police crimes.

Close down all Lagers, Refugee Camps, Detention Centres, Ausreisezentren, Deportation Prisons

Within Germany various types of camps and Lagers are in place to keep the people under control and break their will. The system of Lagers is a complex system of racist segregation and of social exclusion that aims to force the refugees to leave the country. It is there to make clear, that we are not welcome. All Heims, Aufnahmezentren, Abschiebegefängnisse, Ausreisezentren exist to exclude us from society. It is made to avoid relationship amongst people. The system of Lagers promotes segregation, racism and is an obstacle to relationships between people. The Lagersystem is an old system used in the colonies, in German Nazi terror, Japanese fascism and all the other places where fascist ideologies were in practice. Today, the European Union and Germany as one of its core powers are expanding the Lagersystem beyond the European Union, like in North Afrika and in Eastern Europe, like in Ukraine. The expansion aims to held those escaping the misery out of Europe. The wealth, that is taken away from other continents is brought to Europe and is to be shared among the European rulers. A small piece is given to the masses here in Europe to keep silent. Therefore we resolve to fight the Lagersystem and any forms of Apartheid.

Freedom to choose where to stay and to live

Today deportation is part of the process of international migration control. While there is no limit for the capital flow obstacles are created to hinder people in their movement and restrict them to designated areas. We demand our right of free global movement and the right to stay wherever we decide to live. Struggle for access to all the achievements of humanity worldwide: knowledge, technology, natural resources. This is the only way to achieve worldwide democracy.

No deportations!

Deportations is one of the methods of the imperialism and capitalism to maintain borders, classes, gender discrimination, races, casts. From its earliest beginnings capitalism has always been an international system. And it has always been a hierarchical system with many degrees of superordination and subordination. It pits in all degrees and in all levels exploiters against exploited and rival exploiters against each others. At the bottom are those deprived of everything and those are in today’s Western Europe those deprived of basic rights and those being deported. In order to stop deportations we have to fight for a transformation of the society and elimination of any exploitations between ourselves. The use of deportations are an expression for the backwardness and degeneration of society. Fighting against deportations is fighting for social progress on all levels.
Solidarity & Unity is our determination
Deportations have always been used to divide people of different ethnic groups, religions, colours, languages and sexes. The deportations today from Germany aim at groups of different origins and groups. By doing so, the solidarity between refugees and migrants and between Germans and refugees is undermined. Therefore we resolve to organize ourselves and overcome the barriers. Solidarity and unity among us is the only way to resist the attacks of the state and the deportation machinery. We, the oppressed and exploited, resolve to solidarize and unite to fight any domination put on humanity.
Stop all deportation - is our first and superior demand, connected to all following points:
Abolition of illegal “status”
Unlimited free residence and access to education and work
Freedom to choose where to stay and to live
Stop forced Labour and making business with our lives
STRUGGLE AGAINST THE PLUNDER OF THE STATE AND IT’S BUROCRACY
Stop criminalisation of refugees and migrants
Stop police brutality and impunity
Close down all Lagers, Refugee Camps, Detention Centres, Ausreisezentren,
Deportation Prisons
Abolition of all special laws
Abolition of the Asylbewerberleistungsgesetz - (Asylum Seeker benefit
law), The Voucher coupon - Gutschein /food package-system and the limited
health and social private accommodation
Stop state terror
Abolish the anti-terror and the security laws.
Sop Sexual Violene and Exploitation
Stop destroying our families
No forced integration
Against the “White” lies of history
Stop economic intervention / aggression
Stop war and occupation, Stop arms trade and military aid

No deportations!

In solidarity and unity we have decided to fight for all the mentioned demands, for human dignity, for our basic rights and for all rights that we are deprived of.

The Caravan for the Rights of Refugees and Migrants (The VOICE, SPI and AGIF), with other refugee and migrant self-organisations, have been able to show in our daily struggles for basic rights that unity of people from different continents and backgrounds is possible
From Manilla to Diyarbakir, from Lome to Palestine, from Tehran to Bremen and Colombo to Berlin, we have been able to unite our common struggles because only an international dimension can strengthen our demands for freedom of movement, right to stay and above all our human dignity.

With this tour we express our freedom and overcome the internal borders imposed on us by the German government through the Residence Obligation Law against refugees (more about Residenzpflicht on The VOICE Refugee Forum - http://thevoiceforum.org.)

The Caravan for the Rights of Refugees and Migrants invites you to participate in the 2007 Tour with us. We will be travelling through Germany for two weeks (May 19 to June 4,2007) before the G8 Summit. The Tour will begin in Neuburg close to Munich and will end in Rostock close to Heiligendamm, where the Summit will take place. This is how we want to show the connection between migration and the destruction of the home countries of refugees and migrants by the G8 States. We will focus on the countries of origin at every station of the tour. We also want to draw public attention to the awful situation of deportations and camps in Germany and Europe as a whole. The Tour is organised by refugee and migrant selforganizations in cooperation with the NoLager Network and other antiracist groups

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Manifestation - Conference, Exhibition and Music

CARAVAN 2007 TOUR - In Solidarity against Deportation
*21 - 22. 05* in Jena and Freienbessingen – Thueringen: More info: http://thevoiceforum.org

Also in Thüringen We Demand the Closure of All the Refugee Camps – Special the Freienbessingen Refugee Camp!

In Solidarity against Deportation for Deportation Stop!
We reject the forceful isolation and exclusion of refugees for deportation!
That we continue to campaign and protest, to struggle and to fight with every means possible against deportation!
We demand the closure of all the refugee lager – camps and deportation prisons for deportation stop and for full residence for all!
* * * *
Program - Thueringen: CARAVAN TOUR 2007 *21 - 22. 05* in Jena and Freienbessingen Lager Camp

Saturday, May, 19th to June, 1st 2007 in Jena:
Exhibitions of Photography and Paintings by Activists from Thueringen and Berlin

Juliane Wedell: Here I am ! A Call from Outside Europe - Beyond the Spanish border in Morocco
(Exhibition - Photo Project, see also:Info in Deutsch: http://thevoiceforum.org/node/443
Marco del Pra’: Oury Jalloh protest Campaign (Photos)
African Arts and Symbols – The Works of the Togolese Painter Attikpasso Lawson from Erfurt

Saturday, May 19th 2007 at 19.00h: Official Opening by Osaren Igbinoba,
Place: In Green House Library at Schillergäschen 5, Jena

May, 21st 2007
8.00 h: Welcome at Schillergässchen 5 in Jena
20.00 h: Conference: "No Compromise with Deportation! Racism Kills!"
Podium discussion with the Caravan activists on mass deportation and the stay right propaganda of the IMK- Internal Ministers’ Conference in Germany
Place:: Friedrich-Schiller-Universität, Ernst-Abbe-Platz/Carl-Zeiss-Str. 3

21.00h: Cultural Night - Live Band Music and DJs
Place: CALEIDOSPHERES Jena - Westbahnhof Gleis2/Ladestrasse 3

22nd 05.
9:00h: - 11.00h: Continuation of the discussion in Schillergässchen 5, Jena.
12.00h: Manifestation Holzmarkt in Jena
15.00h: Departure from Jena to Freienbessingen – Sonderhausen
16:00h: Freienbessingen: Manifestation with speaker’s corner and live concert

Contact.: The VOICE Refugee Forum Jena Schillergässchen 5, 07745 Jena,
Tel.: ++49 (0) 3641 - 6652 14
Mobile/Handy: ++49 (0) 176 24568988; Fax: ++49 (0) 3641 - 420 270 http://thevoiceforum.org, http://www.thecaravan.org

Call for the CARAVAN tour from Mai 19th to June 4th 2007:
”We are here, because you destroy our countries!
Solidarity against deportation!
For a world without exploitation, oppression and wars!”
http://thecaravan.org

Donation: The Voice e. V., Göttingen,
KtoNR: 127 829, BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 000 1278 29;
BIC: NOLADE21GOE, Bankinstitut: Sparkasse Göttingen. Stichwort: Karawanetour

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