Still untitled tragedy – 20 years of resistance are still not enough!
German
1. bis 5. Oktober 2014 - Aufruf und Flugblätter: 20 Jahre. The VOICE Refugee Forum – Jubiläum in Jena
Bitte verbreitet die Flugblätter und teilt den Aufruf online in euren Blogs, online Medien und sozialen Netzwerken!
Liebe Aktivisten, Kampaigner, Brüder und Schwestern oder Freunde,
Solidarität mit den Geflüchteten in Breitenworbis! Gegen die Isolation und das Lager!
Sonntag, 5. Oktober 2014 um 13:30 Uhr: Kundgebung in Breitenworbis
- im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums von The VOICE Refugee Forum
Ursprünglich bekannt als “The VOICE Africa Forum”, entstand The VOICE Refugee Forum in einem Flüchtlingsheim in einer isolierten früheren russischen Militärkaserne in Mühlhausen (Thüringen), die in ein Übergangs- und Aufnahmelager für Flüchtlinge umfunktioniert worden war. Aus dieser brisanten und deprimierenden Situation der Isolation sowie aus der Repression heraus, die wir Flüchtlinge erleiden, wurden wir zu einem Netzwerk afrikanischer und Flüchtlings- Grassroutsaktivisten.
Miloud ist ein algerischer Asylsuchender, der seit 2009 mit seiner Familie in Deutschland lebt. Er ist Aktivist für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen bei The VOICE Refugee Forum. Er hat sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich für die Schließung des Isolationslagers in Zella-Mehlis, gegen die Residenzpflicht und die Androhung der Abschiebung seiner Familie engagiert. Seit 2012 studiert Miloud an der TU Ilmenau und wird sein Studium ab dem Wintersemester im Oktober an der FSU Jena fortsetzen.
Veröffentlicht am 08.09.2014
Video: https://www.youtube.com/watch?v=rilaep3GZRU&list=UUnaILsu7_47-2CJg6j3s-…
Weil er Asylsuchender ist, benötigt er die Erlaubnis der Ausländerbehörde (ABH) in Jena den Wohnsitz für sich und seine Familie in Jena nehmen zu dürfen. Obwohl Miloud bereits eine Zulassung von der Jenaer Universität erhalten und schon vor 6 Wochen für den Wohnsitzwechsel beantragt hat, liegt bis heute keine Entscheidung der ABH Jena vor! In persönlichen, direkten Gesprächen hat sich die Behörde bisher eher unwillig gezeigt, ihm seinen Umzug genehmigen zu wollen. Nach deren Verständnis wäre ihm der tagtägliche Pendelverkehr zwischen Meiningen und Jena trotz Familie und einem wenige Monate alten Baby durchaus zuzumuten. Darüber hinaus wären sie auch weiterhin genötigt, in einem von der ABH Meiningen vorgegebenen Wohnung in einem Außenbezirk Meiningens wohnen zu müssen, in dem rassistische und neofaschistische Übergriffe nicht selten sind.
Nach einer ersten öffentlichen Kritik entgegnete die Jenaer ABH dann, dass während der Urlaubszeit bis Ende September keine Entscheidung möglich wäre – in vollem Bewusstsein, dass in wenigen Wochen bereits Semesterbeginn und der Jenaer Wohnungsmarkt ohnehin ein Desaster ist.
Der Countdown zum Wintersemester … 4 Wochen.
Weil er Asylbewerber ist, werden Miloud seine grundsätzlichen Menschenrechte wie Wohnsitzwechsel und ein normales Leben, in dem er die Universität seiner Wahl besuchen und sich um seine Familie kümmern kann, vorenthalten! Dies wäre bei jedem anderen Einwohner anders. Miloud wird diskriminiert! Dieser Umstand ist in derlei Behörden nicht wirklich neu, die ja nur zum Zwecke der Ungleichbehandlung von Menschen etabliert worden sind. Erst vor wenigen Wochen hat diese ABH Jena ihre Zielstrebigkeit bei einem nächtlichen Abschiebeversuch einer Roma Familie zurück nach Serbien unter Beweis gestellt – zurück in ein Leben ohne Perspektiven und Sicherheit. Nur durch die solidarische Mobilisierung hunderter Sympathisanten für eine Nacht-Blockade des Flüchtlingslagers konnte diese Abschiebung vorerst verhindert werden. Viele Menschen sind von dieser Isolations- und Abschiebepolitik betroffen – aber nur wenige haben den Mut, dagegen aufzustehen.
Zeigt eure Solidarität mit Miloud und seiner Familie und dass ihr institutionalisierte Diskriminierung nicht akzeptiert! Kommt zur Kundgebung vor der Ausländerbehörde Jena am 4. September 2014 um 14:00 Uhr in der Richard-Sorge-Straße.
Bleibt nicht zurück und schweigt!
Miloud Lahmar Cherif
Jena, 04.09.14 at 14:00 Hours: RALLY IN
PM The VOICE Refugee Forum Jena - ABH Jena arbeitsunfähig? https://thevoiceforum.org/node/3696
Babylon in Jena: Studierendenrat unterstützt geflüchteten Studenten in seiner Forderung, in Jena leben zu können https://thevoiceforum.org/node/3697
Deutsch: Der Unterschied zwischen dem Schlagwort „Integration“ auf dem Papier und in der Realität http://www.thevoiceforum.org/node/3695
AUFRUF FÜR DAS RECHT VON MILOUD IN JENA ZU LEBEN UND ZU STUDIEREN https://thevoiceforum.org/node/3685
English:
SOLIDARITY WITH MILOUD AND HIS FAMILY
https://thevoiceforum.org/node/3714
English: The difference between ‘Integration’ slogans on papers and on the ground http://www.thevoiceforum.org/node/3692
A CALL FOR THE RIGHTS OF MILOUD TO LIVE AND STUDY IN JENA https://thevoiceforum.org/node/3684
Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs Karlsruhe hat am 04.09.2014, das Urteil des Landgerichts Magdeburg (schriftl. Urteil vom Mai 2013) gegen den damaligen ienstgruppenleiter Andreas Schubert für rechtskräftig erklärt.
Damit wird auch ein Hypothesenkonstrukt über die mutmaßliche Nutzung eines so nicht vorhandenen Feuerzeugs zur Selbstanzündung als rechtsfehlerfreie Überzeugung höchstrichterlich geadelt.
@#Gürtelstr. - Die Polizei bzw. POLITIK schnallt den Gürtel enger: Wasser abgestellt, Strom abgestellt, nix darf rein. Also: Für die 10 Leute auf dem Dach, die sagen, wenn wir kein Angebot kriegen, dann springen wir eher als das wir gehen: Kein Wasser, Kein Essen, keine dringend benötigte Medizin, Keine Anwältinnen, keine Verhandlungsperson, schon gar nicht wie gefordert: Frau Kolat oder andere politische Verantwortliche mit Verhandlungsangeboten und bald gar keine Kommunikationsmöglichkeit mehr nach draußen, da die Handys bald alle. Strategie Polizei: Abwarten, zermürben, aussitzen.
Veröffentlicht am 28.08.2014
Am Dienstag, 25.08.2014, besetzen 8-10 Refugees das Dach eines Hostels in
der Gürtelstraße, Friedrichshain (Berlin). Sie sind ehemalige Oranienplatzbewohner*innen, die sich nun weigern in die für sie asylrechtlich zuständigen Städte zurückzukehren.
Wie schon bei der Räumung der besetzten Schule in der Ohlauer Straße sperrte die Polizei die Gürtelstraße weiträumig ab. Wir haben uns an der Absperrung ein Bild der Lage gemacht und mit einer Unterstützerin
gesprochen. >> video: http://youtu.be/JpSrrTrBzzE
Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!
Solidarität gegen Kriege und Militarisierung
am Weltfriedenstag, den 1. September 2014
ab 16:00Uhr Kundgebung - 18:00 Uhr Demonstration
Wuppertal Elberfeld, von-der-Heydt-Platz vor dem C&A
Der 1. September 1939 markiert den Beginn des zweiten großen inner-imperialistischen Krieges: An diesem Tag griffen die deutschen Truppen Polen an. Nach dem ersten gescheiterten Versuch im 20. Jahrhundert strebte Deutschland zum zweiten Mal nach der Weltmacht.
