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Dringender Aufruf zu einer Faxkampagne: Initiative im Gedenken an Oury Jalloh

Dringender Aufruf zu einer Faxkampagne:

Initiative im Gedenken an Oury Jalloh fordert unabhängige Röntgenuntersuchung Oury Jalloh starb am 7. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle der Dessauer Polizei. Der 21-Jährige Mann aus Sierra Leone verbrannte bei lebendigem Leib auf einer Pritsche gefesselt, ohne dass ihm jemand zu Hilfe kam. Viele Fragen zu den genauen Umständen des Todes und dem Verhalten der verantwortlichen Polizisten sind noch ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt momentan gegen zwei Polizisten wegen Körperverletzung mit Todesfolge und fahrlässiger Tötung. Es wäre jedoch nicht das erste Mal das derartige Ermittlungen eingestellt bzw. zu Gunsten der Staatsbeamten ausgehen würden.

Nun wollen die Behörden den Leichnam nach Guinea abschieben, bevor die genauen Umstände seines Todes geklärt werden, wofür eine Röntgenuntersuchung notwendig wäre. Deswegen fordern wir:

Überführungsstop bis zur Überprüfung des rechtsmedizinischen Abschlussgutachten

Der Trauerfeier findet am 26. März statt. Die Behörden wollen spätestens am 29. März seine Leichnam abschieben. Wir müssen das unbedingt verhindern!!!

Unten steht die Faxnummer und E-Mail Adresse der Staatsanwaltschaft Dessau. Um die Überführung zu stoppen, muss es Druck geben.

Wir bitten Euch, immer einen Kopie Eures Schreibens an: "plataforma@riseup.net" zu schicken.

Staatsanwaltschaft Dessau
Ruststr. 5, 06844 Dessau
Telefon: 0340 / 202-0
Telefax: 0340 / 202-2150
E-Mail: poststelle@sta-de.justiz.sachsen-anhalt.de

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