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II. Pressemitteilung der streikenden Flüchtlinge in Düsseldorf

"Im Moment bereiten wir uns auf den Besuch unseres Freundes Moohamad Hasanzade Kalali vor, der, in Regensburg beginnend, eine Tour zu allen Protestcamps macht, um damit öffentlich die Residenzpflicht zu missachten."

Solidarität mit den Flüchtlingen im Hungerstreik in Würzburg!

Am 19. Juli sind wir seit genau 120 Tagen auf der Straße. Der Protest hat in Würzburg begonnen und hat sich auf Aub, Bamberg, Regensburg, Osnabrück und Düsseldorf ausgeweitet. In Düsseldorf steht das Camp seit nunmehr einer Woche. Eine Woche voll Wind, Regen, Kälte, polizeilicher Repression, Schlaflosigkeit, um nur ein paar Bedingungen aufzuzählen – trotz alledem befinden wir uns weiterhin im Widerstand.

Seit zwei Tagen sind wir in einem Solidaritäts-Hungerstreik mit unseren Freunden in Aub und warten auf die sich formierenden Proteste in Frankfurt, Hannover, Aschaffenburg und Berlin – an dieser Stelle bekunden wir unsere Solidarität auch mit ihnen. Wir wissen um die Schwierigkeit, diesen Protest auf die Straße zu tragen, stehen aber mit voller Unterstützung hinter ihnen.

Im Moment bereiten wir uns auf den Besuch unseres Freundes Moohamad Hasanzade Kalali vor, der, in Regensburg beginnend, eine Tour zu allen Protestcamps macht, um damit öffentlich die Residenzpflicht zu missachten.

Am Samstag findet eine Protest-Aktion des „no border“-Camps am Düsseldorfer Flughafen statt, mit der wir uns solidarisieren.

Araz Ardehali, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten, Tel: 01788530701
Oliver Ongaro, Vorstand STAY! e.V. Düsseldorf, Tel: 01715358494
Duygu Söyler, Übersetzerin für Arash Dosthossein (iranischer Flüchtling), Tel:015737561352

VON: KARAWANE FÜR DIE RECHTE DER FLÜCHTLINGE UND MIGRANTEN

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